Verfahren der Pulverbeschichtung

Das Pulverbeschichten ist ein Beschichtungsverfahren, bei dem ein elektrisch leitfähiger Werkstoff mit Pulverlacke beschichtet wird. 

Eine typische Beschichtungsanlage beinhaltet die Oberflächenvorbehandlung (Reinigung wie z.B. Entfetten, Schleifen, Sandstrahlen), eine  elektrostatische Beschichtungszone und einen Einbrennofen (Umluft/Kammertrockner). Die Werkstücke werden dabei durch ein Fördersystem transportiert.

Die Basis für eine optimale Pulverbeschichtung ist eine gründliche Vorbehandlung. Hierbei werden z.B. Oberflächenverunreinigungen wie Schmutz, Fette, Öl, Korrosionsprodukte (Rost) entfernt. Zusätzlich werden die Oberflächen für die Beschichtungen aktiviert und ggf. haftvermittelnde und/oder korrosionsschützende Schichten aufgetragen.

Die Applikation der Pulverbeschichtung erfolgt durch die elektrostatische Aufladung der Pulverpartikel. Durch das Corona oder Tribo Verfahren erzeugt die Pulversprühpistole eine elektrisch geladene Pulverwolke. Die geladenen Pulverpartikel werden vom geerdeten Werkstück angezogen, setzen sich darauf ab und bilden die Pulverlackschicht.

Das Einbrennen oder Vernetzen der Pulverbeschichtung erfolgt in einem Einbrennofen. Je nach Pulverlack liegen die Einbrenntemperaturen zwischen 110 und 250 °C. 

Nach dem Einbrennen oder Vernetzen wird das pulverbeschichtete Werkstück zum Abkühlen geparkt. Sobald das Werkstück abgekühlt ist, ist es einsatzbereit.

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